Alle Artikel in: Barrierefrei im Alter

A disabled driver using a wheelchair entering his car

Barrierefrei ums Haus – welche Rolle spielen großzügige Parkplätze und schwellenlose Zugänge?

Die körperlichen Beeinträchtigungen nehmen bei den meisten Menschen mit dem Alter zu. Außerdem sind Behinderungen selbst wenn man noch jünger ist nicht ausgeschlossen. Deshalb achten immer mehr junge Leute beim Hausbau auf Barrierefreiheit. Es sind meist nur kleine Maßnahmen, die im höheren Alter oder bei einer Behinderung eine große Wirkung erzielen. Die Verbreiterung des KFZ-Stellplatzes zum Beispiel bringt bei körperlichen Einschränkungen einen entscheidenden Vorteil, da so das Ein- und Aussteigen um einiges erleichtert wird. Dieser Parkplatz sollte mindestens 350 cm breit sein, empfohlen sind allerdings 380 cm. Auch eine Abstellfläche für Rollstuhl, Rollator oder ähnliches kann ohne großen Aufwand eingerichtet werden und dabei sehr nützlich sein. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass Terrassen, Balkone, Gärten usw. groß genug gestaltet werden und größtenteils ohne Treppenstufen zu erreichen sind. Barrieren in Form von Schwellen sollten selbstverständlich vermieden werden. Zudem sind Handläufe sehr hilfreich. Gärten sollten rutschfeste und breite Wege bieten, um für die ausreichende Sicherheit zu sorgen. Unebenheiten können ein Hindernis für körperlich eingeschränkte Menschen sein, also sollten sie so gut wie möglich vermieden werden. Für Hobbygärtner …

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Treppenlift – gebraucht oder neu?

Viele Menschen sind im hohen Alter nicht mehr in der Lage, die Treppenstufen in ihrem Eigenheim zu bewältigen. In den wenigsten Häusern gibt es Aufzüge, doch kaum jemand möchte aus diesem Grund umziehen. Die Lösung ist häufig ein Treppenlift. Dieser ist für viele ältere und behinderte Menschen eine große Hilfe, da sie sich einfach auf den Stuhl setzen, der sie die Treppen hinauf und herunter transportiert. Treppenlifte gibt es in allen möglichen Designs und Ausführungen: Für gerade Treppen oder Wendeltreppen, drinnen oder draußen, einfarbig oder gemustert, usw. Doch so praktisch diese Alltagshilfen auch sind, nicht jeder kann sie sich leisten. Für einen neuen Treppenlift zahlt man teilweise bis zu 6.000 €. Gebrauchte gibt es währenddessen schon ab 1.500 €. Doch merkt man hier wirklich einen Unterschied? Welche Vor- und Nachteile haben gebrauchte Treppenlifte? Positiv an gebrauchten Treppenliften ist eindeutig der Preis. Im Gegensatz zu neuen Modellen ist der Preisunterschied gewaltig. Investiert man viel Zeit und Aufwand in die Suche, hat man auch gute Chancen den richtigen gebrauchten Lift zu finden. Viele Gebrauchte stehen den Neuen, …

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Die barrierefreie Küche – was gilt es zu beachten?

Wie in jedem Raum, der barrierefrei geplant oder saniert werden soll, muss im ersten  Schritt vor allem an den größeren Platzbedarf gedacht werden. Die Bewegungsflächen vor den Arbeitsbereichen sollten etwa 1,5 mal 1,5 m groß sein. Ausreichend breite Türen, für Rollstuhlfahrer mindestens 90 cm Durchgangslichte, sind auch hier Pflicht. Als Bodenbelag eignen sich zum Beispiel rutschhemmende Fliesen. Diese sind außerdem recht pflegeleicht. Keinesfalls dürfen durch den Bodenbelag elektrostatische Aufladungen entstehen. Die Sockel der Küche sollten hoch- und zurückgesetzt sein, um Platz für die Rollstuhlfußrasten zu schaffen. Die klassische Aufteilung mit Backofen und darüber liegendem Kochfeld ist vor allem für Rollstuhlfahrer ungeeignet. Praktikabler ist ein  unterfahrbares Kochfeld, also eine Aussparung, so dass die Arbeitsfläche frontal erreicht werden kann und nicht seitlich angefahren werden muss. Dies gilt für alle Arbeitsflächen und nicht nur für das Kochfeld. Induktionskochfelder sind die sichersten, da nicht die Flächen, sondern lediglich die Töpfe heiß werden. Die Höhe der Arbeitsfläche muss auf den Nutzer zugeschnitten sein, bei Lebensgemeinschaften von Menschen mit und ohne körperliche Einschränkung kann erwägt werden, Arbeitsflächen in unterschiedlicher Höhe einzuplanen, …