Autor: Alexandra Zaytseva

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Mehr Informationen zur Planung einer barrierefreien Küche

Das ganze Konzept des barrierefreien Lebens sorgt dafür den Menschen mit Behinderungen eine möglichst autonome Existenz zu gewährleisten. Ohne die Möglichkeit für sich selber zu kochen ist es unvollständig. Die gesundheitlichen Umstände können nicht einen so wichtigen Lebensmittelpunkt wie die Küche aus dem Leben eines Menschen ausschließen. Individuelle Planung spielt die größte Rolle bei der Gestaltung einer barrierefreien Küche, da jede Behinderung ihre eigenen Anforderungen hat. Grob kann man aber barrierefreie Küchen in drei Kategorien unterteilen: Rollstuhlgerechte Küche; Blindengerechte Küche; Seniorengerechte Küche. Sicherheit und Funktionalität sind aber die Faktoren, die für jeder Typ der barrierefreien Küche entscheidend sind. Als erstes muss man feststellen, ob die Grundvoraussetzungen für eine barrierefreie Küche erfüllt sind, da sich leider nicht jede Küche problemlos umbauen lässt. Folgende drei Bedingungen sind dabei entscheidend: Eine Fläche von mindestens 150 x 150 cm bleibt frei, nachdem die Küche eingebaut wurde. Nur so kann ein Rollstuhlfahrer sich da frei bewegen. Bei anderen Typen der barrierefreien Küche genügt eine freie Fläche von 1,2 m im Durchmesser. Türen sind mindestens 90 cm breit. Anschlüsse, Abflüsse, Schalter …

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Studieren mit Behinderung – gründliche Vorbereitung ist entscheidend

Die Zeiten, als für Menschen mit Behinderungen ein Hochschulstudium fast unmöglich war, sind längst vorbei. Das Problem ist aber, dass immer noch nicht alle davon wissen. Deswegen stellen wir hier Möglichkeiten vor, barrierefrei zu studieren und wie man die wichtigsten Informationen dazu findet. Die wichtigsten Fragen, die man sich stellt, wenn man mit eine Behinderung studieren will, sind folgende: Sind die Universitäten und Hochschulen wirklich für die Studierenden mit Behinderungen zugänglich? Studieren mit Behinderung kostet mehr. Wie kann man es finanzieren? Wie findet man eine barrierefreie Unterkunft während des Studiums? Die Universitäten und Hochschulen legen zurzeit sehr viel Wert darauf, das Studium barrierefrei zu machen. Fast auf jeder Hochschul-Website sind Informationen dazu zu finden und was noch wichtiger ist – ein Ansprechpartner. Jeder hat Anspruch auf einen Nachteilsausgleich. Wenn also die Entscheidung schon getroffen ist, was und wo man studieren will, sollte man sich direkt an die Universität wenden, um sich umfassend zu informieren. Die Frage der Finanzierung ist selbstverständlich auch sehr wichtig, da beim Studium mit Behinderung nicht nur allgemeine, sondern auch vielfältige zusätzliche Kosten …

Aktion Mensch

„Aktion Mensch“ baut die Barrieren in den Köpfen ab

Man redet viel davon, dass alle Menschen gleich sind. Egal welche Hautfarbe man hat, welche Sprache spricht, welche Musik hört… Egal ob man mit oder ohne Behinderung lebt. Kann aber jeder wirklich fühlen, dass es tatsächlich keinen Unterschied gibt? Oder ganz im Gegenteil: Hat man nicht eher Angst vor dem, was man nicht kennt oder nicht kennen will? Die Menschen haben häufiger Vorurteile – nicht weil sie schlecht sind, sondern weil sie sich mit den Vorurteilen nicht auseinandersetzen. Gerade deswegen braucht man manchmal einen Impuls von außen, der zum Nachdenken anregt. Um den Menschen mit Behinderungen ein barrierefreies Leben zu schaffen, muss man zuerst die Barriere in den Köpfen der Mehrheit abbauen. Aus dem Grund sind wir von der Arbeit der „Aktion Mensch“ so begeistert. Schauen Sie sich dieses kurze Video an Man braucht nur fünf Minuten um zu verstehen, wie einfach es eigentlich ist. Vorurteile verschwinden und künstliche Barrieren fallen. Man fragt sich nicht mehr, wie man sich benehmen soll, sondern spricht miteinander, macht Witze, lacht zusammen und irgendwann merkt man die Unterschiede nicht …