Monate: November 2015

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Innovation für Rollstuhlfahrer

Der Rollstuhl könnte mit dieser Erfindung bald der Vergangenheit angehören. Zehn Studenten der ETH Zürich entwickeln ein Außenskelett, welches Querschnittsgelähmten und Rollstuhlfahrern die Bewegung um ein Vielfaches erleichtern könnte. Bordsteinkanten, Treppenstufen, Kopfsteinpflaster – das alles sind Hindernisse, die Menschen ohne Einschränkung nicht mehr wahrnehmen. Als Behinderter ist es jedoch oft schwierig, diese Hürden ohne Hilfe zu überwinden. Das Innovative an diesem Außenskelett ist, dass es nicht nur auf ebenen Böden, wie seine Vorgänger, sondern auch bei unebeneren Bodenbeschaffenheiten funktioniert und trittsicher ist. Irgendwann soll die außen am Körper angebrachte Hilfskonstruktion den Rollstuhl sogar komplett ersetzen. Doch nicht nur die Forschung kann etwas für die Erleichterung des Lebens eines Rollstuhlfahrers unternehmen. Auch Städte und Bürger sind in der Lage einen erheblichen Beitrag zu leisten. Viele Gemeinden und Stadtverwaltungen haben bereits begonnen, die Abfahrt von Gehwegen durch Absenkung des Bordsteines zu erleichtern. Was jedoch in vielen Städten ein großes Manko ist, sind die mit Kopfstein gepflasterten Fußgängerzonen, welche den gemütlichen Bummel für Rollstuhlfahrer zu einer unangenehmen Rüttelpartie machen. Jedoch reicht oft ein einfacher beherzter Griff, um den …

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In harmonischer Zusammenarbeit

Anfang November startete die Deutsche Post zusammen mit der „Aktion Mensch“ eine Kampagne zur Stärkung des Inklusions-Gedanken in der Gesellschaft. In Wabern (NRW) erhielten die Bürger am 02.11.2015 ihre Post nicht, wie üblich, nur von einem Mitarbeiter der Deutschen Post. Dieser kam mit Verstärkung durch einen Begleiter mit Behinderung. Dadurch sollen die Begegnung und der Umgang zwischen Menschen mit und ohne Einschränkung selbstverständlicher werden. Mittlerweile beschäftigt die Deutsche Post bereits 9 % Mitarbeiter mit Behinderung. Die Aktion soll laut Deutscher Post darauf aufmerksam machen, wie wenig Menschen mit Einschränkungen derzeit im Arbeitsleben auftreten und zeigen, dass die Zusammenarbeit mit ihnen sehr gut funktioniert. Zusammen mit behinderten Menschen der Hephata Diakonie in Borken bildeten Postboten sogenannte Zustell-Tandems. Diese Arbeitsgruppen überbrachten Briefe und Pakete zu den jeweiligen Empfängern. Bei den Bürgern kam diese Aktion sehr gut an. Laut des erst kürzlich veröffentlichtem Glücksatlas 2014 sind 98 % der Deutschen davon überzeugt, dass ein selbstverständliches Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung wichtig für das Zusammenleben in einer Gesellschaft ist. 70 % ist es sehr wichtig, auch Behinderte zu inkludieren. Eine …